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Reform - Reorganisation – Transformation:

Neue Wanderausstellung zum Wandel in Deutschen Streitkräften von den preußischen Heeresreformen bis zur Transformation der Bundeswehr

Die Bundeswehr wurde am 12. November 1955 gegründet, am 200. Geburtstag des preußischen Militärreformers Gerhard von Scharnhorst. Sie knüpfte ausdrücklich an die Prinzipien der preußischen Heeresreformen zwischen 1806 und 1814 an. Ebenso wie die preußischen Reformer wollten auch die Gründerväter der Bundeswehr gänzlich Neues schaffen. Die vorgenommenen Veränderungen schlugen sich vor allem im Offizierkorps sowie in den Bereichen Taktik, inneres Gefüge, Heeresergänzung, Organisation und Symbolik nieder.

Eine neue Wanderausstellung des MGFA dokumentiert neben den Reformen eine Vielzahl weiterer historisch bedeutsamer Veränderungen des deutschen Militärwesens während der letzten 200 Jahre. Oftmals verliefen diese eher evolutionär und sind daher als Reorganisationen zu kennzeichnen. Für den weit reichenden und kontinuierlichen Umbau der deutschen Streitkräfte nach 1990 schließlich wird der Begriff der Transformation gebraucht.

Die Ausstellung stellt anhand ausgewählter Beispiele erfolgreiche, aber auch gescheiterte militärische Reformvorhaben sowie Irrwege dar. Den Besucher erwarten folgende Themen:

1. Die Französische Revolution
2. Das preußische Heerwesen um 1800
3. Die preußischen Reformen
4. Reformen und Reorganisationen in anderen deutschen Staaten
5. Vormärz und Revolution 1848/49
6. Die Roonsche Heeresreorganisation in Preußen
7. Das Militär im Kaiserreich
8. Die Reichswehr in der Weimarer Republik
9. Von der Reichswehr zur Wehrmacht
10. Die verspätete Reform der Nationalen Volksarmee
11. Die Gründung der Bundeswehr
12. Die Bundeswehr in der Transformation

An drei Multimediastationen kann man sich über die preußischen Heeresreformen, die Gründung sowie die Transformation der Bundeswehr informieren. Ein Hörmodul bietet Klangbeispiele zur Entwicklung der Militärmusik. In einem Kinobereich vermitteln Kurzfilme themen- und epochenübergreifende Inhalte.

Für weiterführende Informationen und bezüglich zukünftiger Ausstellungsorte wenden Sie sich bitte an Oberstleutnant Dr. Karl-Heinz Lutz, Tel. 0331 9714 563.


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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.