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Buchpräsentation an der Offizierschule des Heeres in Dresden:

Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr präsentiert am 21. November 2013 in Dresden den Band von Thomas Reuther: "Widerstand und Wehrmacht".

Wie kam es in Europa zur Katastrophe des Zweiten Weltkrieges? Warum stoppte niemand in Deutschland die NS-Diktatur? Und: Warum kämpfte die Wehrmacht bis zum Untergang des Reiches?
Diese häufig gestellten Fragen führen auch zum Kernthema der Publikation: dem Widerstand von Soldaten der Wehrmacht. Im Mittelpunkt steht hier jedoch zusätzlich, welche Möglichkeiten Menschen im Widerstand überhaupt hatten.
Mehr als 17 Millionen Soldaten dienten von 1939 bis 1945 in der Wehrmacht. Widerstand leistete aber nur eine kleine Minderheit, oft wenig wirksam, was im Scheitern des einzigen Umsturzversuches am 20. Juli 1944 gipfelte. Das ist keine Erfolgsgeschichte. Doch ohne einen Blick auf diese Menschen bleibt unser Bild von der damaligen Zeit unvollständig.
Diese Publikation nutzt die Stärken zweier unterschiedlicher Medien: Das reichhaltig mit Fotos, Plakaten und Karten ausgestattete Buch bietet einen differenzierten und umfassenden Überblick mit dem Schwerpunkt auf dem 20. Juli 1944.
Die Windows-basierte multimediale DVD ergänzt das Buch einerseits um die biografische Dimension und macht die Widerstandsstrukturen durch Verlinkungen transparent. Andererseits bieten Animationen eine komprimierte filmische Präsentation des Themas. Beide Medien öffnen so den Zugang zu der extremsten Epoche der deutschen Geschichte. Sie vermitteln damit in idealer Weise Orientierungswissen für eine fundierte politisch-historische Bildung.
Die Präsentation des Bandes von Thomas Reuther: "Widerstand und Wehrmacht" findet am 21.11.2013 an der Offizierschule des Heeres statt. Der Band wird präsentiert von Dr. Clemens Vollnhals, stellvertretender Direktor des Hanna-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung e. V. an der Technischen Universität Dresden.
 

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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.