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Call for Papers:

Workshop am 7. und 8. Juni 2016 in Potsdam: "Die Truppe kehrt zurück." Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften (ZMSBw) in Potsdam/Instituts für Zeit- und Regionalgeschichte Schleswig-Holsteins (IZRG).

Zehn Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges begannen beide deutsche Staaten, neue Armeen aufzubauen. Während die politischen und militärischen Rahmenbedingungen dieses Prozesses weitgehend erforscht sind, wissen wir immer noch wenig darüber,  welche Auswirkungen diese Entscheidungen beider deutscher Regierungen für die Menschen in jenen Orten hatten, die nun wieder zu "Standorten" wurden.


Diesem Aspekt will sich der gemeinsame Workshop des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften (ZMSBw) in Potsdam sowie des Instituts für Zeit- und Regionalgeschichte Schleswig-Holsteins (IZRG) in Schleswig widmen.

Ziel des Workshops ist es, anhand ausgewählter Beispiele aus beiden deutschen Staaten - der ehemaligen DDR und der Bundesrepublik Deutschland - die Reaktionen der Städte und ihrer Einwohner auf diese Entscheidungen zu beschreiben und zu analysieren. Es soll in den forschungsorientierten Beiträgen um die Aufstellungs- und Ausbauphase von Bundeswehr und NVA gehen, das heißt bis in etwa die späten 1960er Jahre.


Folgende Fragen stehen dabei im Mittelpunkt der Untersuchung:


  • Wie und warum wurde eine Stadt wieder Standort?

  • Welche Möglichkeiten gab es, diese Entscheidung zu beeinflussen?

  • Wie reagierten Rat, Verwaltung und Bevölkerung auf diese Entscheidung?

  • Welche Auswirkungen hatte diese Entscheidung auf die lokale Infrastruktur, Alltag, Wirtschaft und Kultur in der  jeweiligen Stadt? 

  • Wie gestaltete sich das Verhältnis zwischen Zivilbevölkerung und stationierten Soldaten? 

  • Wie sah das Binnenleben in den Kasernen aus? Stichwort: Soldatenalltag, Lebensverhältnisse, Gewalt/Kriminalität

Papers, die diesen Fragen an einem konkreten Beispiel aus beiden deutschen Staaten aus der Zeit 1955/56-1969 nachspüren, werden bis 31.12. 2015 erbeten an:


Prof. Dr. Michael Epkenhans

ZMSBw

Zeppelinstraße 127/28

14471 Potsdam

E-Mail: michalepkenhans@bundeswehr.org.

Einsendeschluss ist der 31.12.2015.

Die Veranstalter werden nach Sichtung der eingegangenen Vorschläge daraus eine Auswahl treffen und entsprechend einladen.

Der Workshop findet in den Räumlichkeiten des ZMSBw in Potsdam statt.

Termin: 7. bis 8. Juni 2016.

Den ausgewählten Referenten werden die Fahrtkosten (2. Klasse) sowie eine Hotelübernachtung erstattet.

Kontakt:

 

Prof. Dr. Michael Epkenhans

Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr,
Zeppelinstraße 127/28 14471 Potsdam

Tel.      0331-9714 540
Fax:     0331-9714 507
E-Mail: 
michaelepkenhans@bundeswehr.org



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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.