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Workshop im März 2017 in Potsdam am ZMSBw:

"Die Bedeutung der Reformation - für das Militär. Die Bedeutung des Militärs - für die Reformation."

Im Jahr 2017 rückt die Reformation in vielerlei Hinsicht in den Fokus öffentlichen Interesses - auch das ZMSBw nahm sich des Themas speziell unter militärgeschichtlichen und militärethischen Gesichtspunkten in einer Tagung an.


Vom 21. bis 23. März 2017 wurde der Frage nachgegangen, wie Religion Politik in den letzten 500 Jahren "gemacht" hat. Die Spaltung des westlichen Christentums in zwei große Konfessionsgemeinschaften, die Protestanten und die Katholiken, hat zu vielerlei Spannungen sowie zu neuen politischen, militärischen und rechtlichen Konstellationen geführt, die wegweisend für die europäische Aufklärung und im weiteren Sinne für die Moderne geworden sind.


Eine abschließende Podiumsdiskussion nahm untersuchte Fragen zum heutigen Soldatenglauben in Deutschland und bei verbündeten Nationen.


Ergänzt wurde die Veranstaltung durch einen Workshop von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, die ihre aktuellen Forschungsprojekte vorstellen.

 

Unter dem Titel:

 

Die Bedeutung der Reformation - für das Militär

Die Bedeutung des Militärs - für die Reformation

 

wurde unter sieben Oberthemen den historischen Entwicklungen nachgegangen:

 

1. Luthers Innovationen

2. Bauernkrieg und Bibeltreue

3. Sicherung der Reformation durch Krieg

4. Preußische Herzenstreue

5. Gottesgehorsam und Widerstand

6. Protestantische Volten - nationalreligiöse Verklärungen

7. Soldat für den Frieden?


Insgesamt wurde sehr rege über die verschiedenen Themenbereiche diskutiert und sich fächer- und institutionenübergreifend ausgetauscht. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde der Workshop als sehr spannend  und gewinnbringend bezeichnet.


In einem sehr gut besuchten öffentlichen Abendvortrag am 21. März referierte Prof. Dr. Hans-Peter Großhans, Direktor des Seminars für Systematische Theologie und des Instituts für ökumenische Theologie in Münster, vor Wissenschaftlern sowie der interessierten Öffentlichkeit zu grundsätzlichen Überlegungen zum Themenfeld Religion und Politik.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte auch dem angehängten Flyer.


Flyer Workshop.pdf
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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.