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Neuerscheinung: „Ergänzungshefte Wegweiser zur Geschichte“:

Konflikte und Konfliktschlichtung in Bosnien-Herzegowina: Mit den „Ergänzungsheften Wegweiser zur Geschichte“ erweitert das ZMSBw seine Publikationen um ein neues digitales Format.

Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit traten im September 2012 die letzten zwei Soldaten des deutschen Einsatzkontingentes GECONEUFOR ihre Heimreise von Sarajevo nach Deutschland an. Mit dem Einholen der Bundesdienstflagge in Sarajevo endete die deutsche Beteiligung am Militäreinsatz in Bosnien-Herzegowina. Bis heute gibt es Probleme, in Bosnien-Herzegowina einen funktionierenden Staat zu schaffen, mit dem sich alle dort lebenden Bevölkerungsgruppen identifizieren. Um dies zu begreifen, ist das Verständnis der hier behandelten Auseinandersetzungen unverzichtbar.
100 Jahre, nachdem am 28. Juni 1914 die Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand in Sarajevo zum Auslöser für den Ersten Weltkrieg wurde, blickt das ZMSBw nochmals auf die Konflikte des 20. Jahrhunderts in und um Bosnien zurück. Einen Schwerpunkt bilden die kriegerischen Auseinandersetzungen der 1990er Jahre sowie die internationalen Bemühungen, den Krieg zu beenden und den Frieden dauerhaft in einem neuen Staat Bosnien-Herzegowina zu verankern.
Diese Geschichte ebenso verständlich wie nach wissenschaftlichen Standards kritisch zu erzählen und den Konflikt von unterschiedlichen Seiten her zu beleuchten, ist Ziel des vorliegenden Ergänzungsheftes zur Reihe »Wegweiser zur Geschichte«. Das digitale »Ergänzungsheft«, herausgegeben von Agilolf Keßelring, aktualisiert und vertieft einen Band zu Bosnien-Herzegowina, mit dem das damalige Militärgeschichtliche Forschungsamt (MGFA) 2005 das Projekt der »Wegweiser« begann.

Ergaenzungshefte Wegweiser zur Geschichte.pdf
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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.