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Generation Bund:

Zeitzeugengespräch am Hamburger Institut für Sozialforschung über die Aufbaugenerationen der Bundeswehr

Eine Veranstaltung des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes und des Hamburger Instituts für Sozialforschung mit Unterstützung des Oldenbourg Verlages. Anlass ist die Publikation des Sammelbandes "Militärische Aufbaugenerationen der Bundeswehr 1955 bis 1970".

Zeit und Ort: 25. November 2010, 20 Uhr, Hamburger Institut für Sozialforschung, Mittelweg 36, 20148 Hamburg. Der Eintritt ist frei.

Zeitzeugen:
Generalmajor a.D. Dr. Dietrich Genschel, geb. 1934, Historiker; ehemaliger General der Bundeswehr, Bonn
Prof. Dr. Christof Dipper, geb. 1943, Historiker; Professor em. an der Technischen Universität Darmstadt

Moderation:
Prof. Dr. Michael Epkenhans, Historiker; Leiter der Abteilung Forschung des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes
Dr. Klaus Naumann, Historiker; wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich "Die Gesellschaft der Bundesrepublik" des Hamburger Instituts für Sozialforschung

Mit dem Wandel der Bundeswehr zur "Einsatzarmee" und dem absehbaren Abschied von der Wehrpflicht fällt der Blick zurück auf die Entstehungsbedingungen der Streitkräfte in den fünfziger und sechziger Jahren. Das damalige Experiment des Aufbaus einer "Armee in der Demokratie" wurde von mehreren Generationen getragen. Während die Generale aus der Generation der Frontoffiziere des Ersten Weltkrieges stammten, kamen die ersten Wehrpflichtigen aus den Reihen der Kriegskinder des Zweiten Weltkrieges. Die neue Armee hatte mit einer Altersspanne von über 40 Jahren zu rechnen. Unterschiedliche Erfahrungswelten prallten aufeinander und wurden mit dem Projekt einer demokratischen Wehrreform konfrontiert, das auf den "Staatsbürger in Uniform" und die "Innere Führung" setzte.

Vor diesem Hintergrund wird das Gelingen von Aufbau und Reform noch einmal hinterfragt: Wie war es möglich, die unterschiedlichen Erfahrungsgemeinschaften auf einen Nenner zu bringen? Auf welcher Grundlage formten sich gemeinsame – offizielle wie inoffizielle – Leitideen? Welche unterschiedlichen Beiträge leisteten die verschiedenen Militärgenerationen, die unter einem organisatorischen Dach zusammengefasst waren? Das Zeitzeugengespräch zwischen einem ehemaligen General (Jg. 1934) und einem ehemaligen Wehrpflichtigen (Jg. 1943) wird diesen und ähnliche Fragen nachgehen.







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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.