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Internationale Kommunikation und Vernetzung:

Besuch einer Delegation des Royal Danish Defence College, Kopenhagen am ZMSBw am 13. und 14. März 2018.

Am 13. und 14. März 2018 besuchten die Angehörigen des Institute for Military History and War Studies des Royal Danish Defence College (RDDC) das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) zu einem Arbeits- und Informationsbesuch. Die Dänischen Streitkräfte haben in den vergangenen Jahren die Offiziersausbildung umgestellt und folgen nun dem britischen Modell.

Dementsprechend werden Kandidatinnen und Kandidaten für den Offiziersberuf mit dem akademischen Grad des Bachelor eingestellt und im Rahmen ihrer Ausbildung in den königlich-dänischen Streitkräften zum Master of Military Studies weitergebildet. Hierfür mussten die Ausbildungsstrukturen verändert werden. Insbesondere das RDDC wurde restrukturiert und dabei wurde vor allem der Bereich Militärgeschichte und Kriegsstudien aufgewertet. Um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden und das Personal für die neuen Aufgaben angemessen vorzubereiten, ist die Institutsleitung zurzeit sehr darum bemüht, von den Erfahrungen anderer Länder und Einrichtungen zu partizipieren.

Daher hat der Leiter des neuen Instituts, Dr. Niels Bo Poulsen, seinen guten Kontakt zum ZMSBw genutzt und ist mit dem ganzen Team von 20 Dozenten nach Potsdam gekommen. Die dänischen Besucher wollten eine möglichst große Bandbreite der Arbeit des ZMSBw und die Operationalisierung der Ergebnisse erfahren. Dementsprechend trugen die einzelnen Abteilungen und Forschungsbereiche des Hause zu ihrer generellen Arbeit oder aktuellen Projekten vor.

Einer der Höhepunkte aus Sicht der Dänen waren die Ausführungen von Oberstleutnant Dr. Thorsten Loch zum Konzept der Militärhistorischen Geländebegehung am Beispiel Königgrätz.

Insgesamt war der Besuch auch deshalb von großem Wert, da man unter dem Aspekt der europäischen Kooperation unter NATO-Partnern mehr voneinander erfahren hat und viele neue Kontakte entstanden sind - ganz im Sinne einer Intensivierung der internationalen Kommunikation und Vernetzung.

Dieter H. Kollmer



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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.