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Workshop:

Militärfachzeitschriften in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert - Potsdam 05/11

Fachzeitschriften bildeten seit der Aufklärung ein zentrales Medium des binnenmilitärischen Diskurses. Sämtliche Reformunternehmungen in den deutschen Staaten seit 1806 sind teilweise aus der periodischen Publizistik entstanden oder haben die Zeitschriften als Austragungsort der militärpolitischen Auseinandersetzung gewählt. Gleichwohl ist die Militärfachzeitschrift immer noch eine vernachlässigte Quellengattung.

Dabei kann ihre systematische Auswertung wichtige Erkenntnisse über die Grundbedingungen des Lernens von Streitkräften und das Selbstverständnis des Offizierkorps liefern. Fachzeitschriften ermöglichten vor allem im Zeitalter der Weltkriege auch den militärfachlichen "Blick über den Zaun" zum potenziellen Gegner; sie waren und sind die Grundlage integrativer open source intelligence. Schließlich stellen die Periodika wichtige Indikatoren für den Wandel der Öffentlichkeit in den jeweiligen Gesellschaften dar.

Der Workshop findet statt am 17. Mai 2011 im Militärgeschichtlichen Forschungsamt, Zeppelinstr. 127-128, 14471 Potsdam. Das Programm finden Sie zum Herunterladen auf dieser Seite.

Ansprechpartner: Dr. Markus Pöhlmann, MarkusPoehlmann@bundeswehr.org, Tel. +49 331 9714 543



Vorläufiges Programm agenda.pdf
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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.