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Neuerscheinung am ZMSBw: »Stets am Feind!« Der Militärische Abschirmdienst (MAD) 1956‑1990

von Helmut R. Hammerich, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2019.

Wie organisierte die Bundesrepublik die militärische Sicherheit der Bundeswehr während des Kalten Krieges? Wer schützte die Bundeswehr vor Spionen und Saboteuren, vor politischen Extremisten und Terroristen?

Das Buch bietet eine Geschichte des Militärischen Abschirmdienstes der Bundeswehr (MAD) und seiner Mitarbeiter von seiner Gründung 1956 bis zum Fall der Mauer. Dabei werden die personellen Kontinuitäten zu militärischen Nachrichtendiensten vor 1945 ebenso in den Blick genommen wie die Hauptarbeitsfelder personeller und materieller Geheimschutz, Spionage- und Sabotageabwehr sowie der Kampf gegen politischen Extremismus und Terrorismus. Darüber hinaus wird das schwierige Verhältnis dieses Nachrichtendienstes zu den Medien thematisiert. Erstmalig konnten dazu einschlägige Quellen des MAD und des Bundesnachrichtendienstes (BND) ausgewertet werden.

Zum Autor:

Oberstleutnant Dr. Helmut R. Hammerich, langjähriger Mitarbeiter am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, ist Dozent für Militärgeschichte am Zentrum Innere Führung in Koblenz.

Helmut R. Hammerich, »Stets am Feind!« Der Militärische Abschirmdienst (MAD) 19561990, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2019, 520 S., EUR 40,00 [ISBN 978-3-525-36392-8].

Rezensionsexemplare bestellen Sie bitte beim Verlag.



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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.