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Neuerscheinung: Tabu und Toleranz. Der Umgang der Bundeswehr mit Homosexualität von 1955 bis zur Jahrtausendwende

von Klaus Storkmann.

Gleichgeschlechtliche Orientierung galt in der Bundeswehr bis zur Jahrtausendwende als Sicherheitsrisiko und machte eine Karriere als Offizier oder Unteroffizier unmöglich. Das ZMSBw hat im Auftrag des Bundesministeriums der Verteidigung die Geschichte dieses Umgangs mit Homosexualität auf breiter Quellenbasis erstmals wissenschaftlich untersucht. Gestützt auf eine Vielzahl von internen Papieren des BMVg aus Archiven, auf Entscheidungen der Truppendienst- und Verwaltungsgerichte, sowie auf mehr als sechzig befragte Zeitzeugen beantwortet die Studie zentrale Fragen zur Geschichte homosexueller Soldaten in der Bundeswehr.

 

Der Vergleich zu anderen Streitkräften ordnet das Vorgehen der Bundeswehr in ein größeres Bild ein. Homosexualität war und ist ein Thema für alle Streitkräfte der Welt - zu allen Zeiten, wie die Studie des ZMSBw durch historische Rückblenden auf frühere deutsche Streitkräfte sowie die NVA der DDR, Seitenblicke auf die Armeen anderer Staaten und Vergleiche mit anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes ebenfalls verdeutlichen kann. 

 

Klaus Storkmann, Tabu und Toleranz. Der Umgang der Bundeswehr mit Homosexualität von 1955 bis zur Jahrtausendwende, ZMSBw, Potsdam 2020.

Das Video zur Präsentation am 17. September 2020 im Bendler-Block finden Sie auf der Website des Bundesministeriums der Verteidigung. Dort finden Sie auch weiteres Hintergrundmaterial

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Studie Tabu und Toleranz.pdf
PDF-Download (2.3 MB)

Zusammenfassung zur Studie.pdf
PDF-Download (148 KB)


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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.