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Öffentlicher Quartalsvortrag am 27. Januar 2016 in Potsdam:

Prof. Dr. Stefan Kühl referierte am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw): "Ganz normale Organisationen. Zur Soziologie des Holocaust"

Warum waren während der Zeit des Nationalsozialismus so viele Deutsche bereit, sich an der Vernichtung der europäischen Juden aktiv zu beteiligen?

 

Stefan Kühl behauptete: Es war die Einbindung in Organisationen des NS-Staats,

die diese Menschen dazu gebracht hat, sich an Deportationen und Massenerschießungen zu beteiligen – und zwar unabhängig von den ganz unterschiedlichen Motiven, die sie ursprünglich zum Eintritt in diese Organisationen bewogen haben.

 

Kühl belegte diese These unter Einbeziehung der einschlägigen geschichtswissenschaftlichen und sozialpsychologischen Forschung, aber mit dem theoretischen Instrumentarium der Soziologie. Er zeigte damit auch, was der Austausch zwischen Disziplinen zu leisten vermag.

  


  


Flyer Quartalsvortrag.pdf
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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.