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Öffentlicher Vortrag am 14. September 2015 in Potsdam am ZMSBw:

Prof. Dr. Heinrich August Winkler referierte zum Thema: "Von der deutschen zur europäischen Frage. Gedanken über ein Jahrhundert."

Fast 200 Jahre lang, von der Auflösung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation im Jahr 1806 bis zur Wiedervereinigung Deutschlands, hat sich Europa immer wieder mit der »deutschen Frage« auseinandersetzen müssen. Eine Lösung brachte erst der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland am 3. Oktober 1990. Deutschland wurde in den Grenzen von 1945 »in Frieden und Freiheit« wiedervereinigt, seine Mitgliedschaft in der NATO beantwortete die deutsche Frage als Problem der europäischen Sicherheit.
Mittlerweile kursiert jedoch das Wort von der »neuen deutschen Frage«, die aus der vermeintlich hegemonialen Stellung der Bundesrepublik innerhalb der Europäischen Union erwachse. 
Doch ist die deutsche Frage tatsächlich in neuer Form zurückgekehrt – oder ist nicht vielmehr die europäische Frage weiterhin so offen, wie man sie 1991 beim Abschluss des Vertragswerks von Maastricht gelassen hat?
 
Heinrich August Winkler, geb. 1938 in Königsberg, ist einer der einflussreichsten deutschen Historiker und Intellektuellen. Er studierte Geschichte, Philosophie und öffentliches Recht in Tübingen, Münster und Heidelberg. Nach der Habilitation in Berlin 1970 an der Freien Universität war er zunächst dort, anschließend von 1972 bis 1991 in Freiburg Professor für Neuere und Neueste Geschichte. Seit 1991 bis zu seiner Emeritierung war er an der Humboldt-Universität zu Berlin Professor für Neueste Geschichte. 2014 erhielt er den Europapreis für politische Kultur der Hans Ringier Stiftung.
 
Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im beigefügten Flyer.
 

Flyer zum Vortrag.pdf
PDF-Download (1.5 MB)


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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.