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Zweiter Workshop der Reihe Reihe "Messen - Beurteilen - Entscheiden" fand in Potsdam statt:

Workshop in Kooperation des Zentrums Innere Führung sowie des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr.

Am 3. und 4. April 2017 fand der zweite Workshop der Reihe "Messen - Beurteilen - Entscheiden" statt, der in Kooperation des Zentrums Innere Führung/Bereich Innere und Soziale Lage (ISOLA) und des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften/ Forschungsbereich Sicherheitspolitik und Streitkräfte durchgeführt wurde. Frau PD Dr. Birgit Oldopp und Frau Prof. Dr. Angelika Dörfler-Dierken hatten in diesem Jahr die Leitfrage gestellt, welche "Messinstrumente"  in der Bundeswehr zur Feststellung der Inneren Lage eingesetzt werden, und welche aktuellen Erkenntnisse jeweils gewonnen wurden. Eingeladen worden als Referenten waren Verantwortliche für solche Themen, die gegenwärtig besonders intensiv diskutiert werden:

  • RDir Thomas Freiherr von Waldenfels erläuterte Aspekte der Arbeit des Sozialdiensts der Bundeswehr,

     

  • Frau Oberstarzt Dr. Lale Bartoschek stellte das BMVg-Stabselement Chancengerechtigkeit, Vielfalt und Inklusion mit der neuen Ansprechstelle für Diskriminierung und Gewalt vor,

     

  • die Stellvertretende Beauftragte Familie und Beruf/Dienst, Frau Leitende Regierungsdirektorin Marion Krauskopf, informierte u.a. über die bundeswehrinterne Umsetzung von Telearbeit und Ortsunabhängigem Arbeiten,

     

  • Herr Generalarzt Dr. Bernd Mattiesen, der Beauftragte für einsatzbedingte posttraumatische Belastungsstörungen und Einsatztraumatisierte im Bundesministerium der Verteidigung, erläuterte die Aktivitäten der Bundeswehr für Einsatzgeschädigte

     

  • und Kapitän zur See Hermann Strasser stellte Erkenntnisse aus der am Zentrum Innere Führung angesiedelten Datenbank Innere und Soziale Lage (ISOLA) zu den Themenfeldern Suizide und Suizidversuche, Sexualdelikte und Dienstzufriedenheit vor.

Prof. Dr. Martin Elbe vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften erläuterte, wann es zu Vorkommnissen wie dem, der sich letztens in Pfullendorf ereignete, kommen kann, und welche Funktion und Folge die Teilnahme an entwürdigenden Ritualen für die einzelnen Gruppenmitglieder haben kann. Durch Weiterentwicklungen der Organisationskultur könne man das Vorkommen skandalöser Rituale eindämmen - so seine These.

Die lebhaften Diskussionen und Nachfragen zeigten, dass ein großes Bedürfnis nach Austausch und Netzwerk-Bildung vorhanden ist. Man war sich einig: Einen Workshop unter dem Titel "Messen - Beurteilen - Entscheiden" soll es auch im Jahr 2018  geben.


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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.