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»Imperialkriege – gestern und heute?«: 50. Internationale Tagung für Militärgeschichte, Potsdam, 29. Juni – 1. Juli 2009


Die Tagung, veranstaltet vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt, dem Arbeitskreis Militärgeschichte e. V., dem Deutschen Historischen Institut London und dem Hamburger Institut für Sozialforschung, zielte im diachronen und internationalen Vergleich auf ein historisch und theoretisch fundiertes Verständnis asymmetrischer und transkultureller Gewaltkonflikte von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Der Begriff »Imperialkriege« sollte dabei den Betrachtungshorizont öffnen für Konflikte jenseits der Hochphase der europäischen Kolonialreiche. Nicht nur Dekolonisationskriege, sondern auch die jüngsten westlichen Interventionen waren daraufhin zu untersuchen, ob und inwieweit sie in einer Tradition der gewaltsamen Komponente der europäischen Expansion seit ca. 1500 stehen, derselben Logik folgen und vergleichbare Strukturen aufweisen.

Während die Tagung eher um die historische Einordnung von Imperialkriegen kreiste, diskutierte ein Kreis renommierter Fachleute aus Politik, Streitkräften und Wissenschaft im Rahmen der öffentlichen Podiumsveranstaltung am 30. Juni die aktuelle Dimension des Themas.


Tagungsort Kongresshotel Potsdam »Am Templiner See«
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Grußwort des Potsdamer Oberbürgermeisters Jann Jakobs
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Dialog mit dem Publikum
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Empfang
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Dierk Walter: Keynote zum Thema »Imperialkriege«
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Cord Eberspächer: Chinas imperiale Kriege. Die
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Martin Rink: Kleiner Krieg – Guerilla – Imperialkrieg. Die Kriege des französischen »Imperiums« im 19. Jahrhundert
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Kerstin S. Jobst: Die russische Imperialexpansion in Asien
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Charakter der Kriegführung I: Tanja Bührer, Rolf-Dieter Müller (Moderator), Matthias Häußler
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Tanja Bührer: Deutsche Kolonialkriegführung in
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Stig Förster
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Begrüßung zur 50. Internationalen Tagung für Militärgeschichte: Oberst Dr. Hans Ehlert, Amtschef des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes
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Öffentliche Podiumsveranstaltung
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Empfang
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Empfang
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Präsentierten Fallbeispiele zu den Kolonialkriegen Chinas, Spaniens, Frankreichs und Russlands: Cord Eberspächer, Horst Pietschmann, Moderator Benedikt Stuchtey, Kerstin S. Jobst und Martin Rink (v.l.n.r.)
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Horst Pietschmann: Spanische Kolonialkriege zwischen Kontinuität und Wandel: Träger, Formen und Rechtfertigungen
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Dialog mit dem Publikum
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Träger der Kriegführung II: Heiko Herold, Dierk Walter (Moderator), Eckard Michels (v.l.n.r.)
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Theoretiker, Erfahrungen und Institutionen: Peter Lieb, Erik Fischer, Tanja Bührer (Moderatorin), Harald Potempa (v.l.n.r.)
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Dialog mit dem Publikum
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Charakter der Kriegführung II: Michael Broers, Gerhard Wiechmann, Michael Epkenhans (Moderator), Heiko Brendel und Bernd Lemke
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