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Die Sammlungen der Bibliothek

Die Bibliothek des ZMSBw hält umfangreiche Sammlungen zur nationalen und internationalen Militärgeschichte und ihrer angrenzenden Wissenschaftsgebiete, der Sozial-, Rechts- und Wirtschaftsgeschichte sowie der Politik- und Militärwissenschaften in ihrem Bestand. Einen wesentlichen Schwerpunkt bildet die Forschungsliteratur. Wissenschaftliche Studien zur Militärgeschichte der Neuzeit, insbesondere des 20. Jahrhunderts, wurden in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich erworben. Auch heute wird beim weiteren Bestandsaufbau den Neuerscheinungen auf diesem Forschungsgebiet das größte Gewicht beigemessen. Seit 2013 ist die Bibliothek auch für den Bestandsaufbau im Bereich Sozialwissenschaften zuständig.

Obwohl die Bibliothek vergleichsweise jung ist, verfügt sie doch auch über größere Altbestände. Durch antiquarische Ankäufe, Schenkungen und Nachlässe konnte in den zurückliegenden Jahren die aktuelle Fachliteratur ergänzt werden. In vielen Fällen gelangten ältere Buchbestände auch aus aufgelösten Bibliotheken nach Freiburg bzw. Potsdam, so etwa aus der Offizierbibliothek des Kgl. Bayerischen 1. Schweren Reiterregiments, aus dem Kriegsgeschichtlichen Seminar der Universität Heidelberg, aus der Marineakademie Kiel, aus der Lese- und Erholungsgesellschaft Bonn, aus dem österreichischen Staatsarchiv Wien und der Königlichen Kriegsschule Stockholm. Diese Sammlungen datieren vornehmlich aus dem 18. und 19. Jahrhundert. In einer eigenen Rara-Abteilung konnten zudem zahlreiche Werke aus dem 16. und 17. Jahrhundert zusammengetragen werden.

Die Privatbibliotheken aus den Nachlässen des Uniformkundlers Herbert Knötel d. J. (1893 bis 1963) sowie des Heereskundlers Hans Bleckwenn (1912 bis 1990) sind besondere Pretiosen der Bibliothek. Im letzteren Fall handelt es sich um den wohl geschlossensten privat zusammengetragenen Bestand zur Geschichte der preußischen Armee des 18. Jahrhunderts. Der Schwerpunkt liegt bei der Heeresorganisation, der Uniformentwicklung und der Waffenkunde der friderizianischen Zeit. Zur Sammlung gehören ferner Manuskripte mit z.T. sehr seltenen Uniformhandschriften.

Die Bibliothek verfügt außerdem über ca. 1600 Truppengeschichten der alten Armee bis 1918 und über ältere Ranglisten deutscher und österreichischer Streitkräfte ab 1788. Weiterhin besitzt sie eine umfangreiche Sammlung militärischer Dienstvorschriften von der kaiserlichen Armee bis zur NVA.

Schließlich kann die Bibliothek neben den zahlreichen internationalen Zeitschriftenabonnements auch einen großen Fundus an historischen Periodika aus dem 18. und 19. Jahrhundert bereitstellen, die teilweise nur noch hier lückenlos überliefert sind.

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