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Major Dr. phil.
Florian Reichenberger

FlorianReichenberger@bundeswehr.org

Tabellarischer Lebenslauf

2016
Promotion zum Dr. phil. an der Universität Potsdam

seit 2015
Dozent Militärgeschichte an der Offizierschule des Heeres, Dresden

2014-2015
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich "Militärgeschichte seit 1945“ am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr

2012-2014
Wissenschaftlicher Assistent des Leiters Abteilung Forschung am MGFA / ZMSBw

2010-2012
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, zuletzt im Forschungsbereich II, "Zeitalter der Weltkriege" am Militärgeschichtlichen Forschungsamt

2007-2010
Verwendung als Kompaniechef im Jägerbataillon 292, Donaueschingen

2005-2007
Verwendung als S1-Offizier Innere Führung im Stab der 10. Panzerdivision, Sigmaringen

2004-2005
Einsatz als Kompanieeinsatzoffizier und stellvertretender Kompaniechef der deutschen Einsatzkompanie im 1. Kontingent EUFOR/Bosnien-Herzegowina

2004
Verwendung als Kompanieeinsatzoffizier und stellvertretender Kompaniechef im Jägerlehrbataillon 353, Hammelburg

2000-2004
Studium der Geschichte und Sozialwissenschaften an der Universität der Bundeswehr in Hamburg

1997-2000
Eintritt in die Bundeswehr und Ausbildung zum Infanterieoffizier, Verwendung als Zugführer im Jägerlehrbataillon 353, Hammelburg

1978
geboren in Schweinfurt/Unterfranken

 

Kurzbeschreibung aktueller Projekte
Der gedachte Krieg – Vom Wandel der Kriegsbilder in der Bundeswehrführung im Zeitalter des Ost-West-Konflikts

Wie ein Damoklesschwert schwebte während des Ost-West-Konflikts die Möglichkeit einer offenen militärischen Auseinandersetzung mit den Streitkräften der Warschauer Vertragsorganisation über dem "Frontstaat" Bundesrepublik Deutschland. Angesichts dieser permanenten Bedrohung wurde die militärische Führung der Bundeswehr ständig mit der Frage nach dem "Kriegsbild" konfrontiert.

Ziel der Arbeit ist es, die Entwicklung von Kriegsbildern in der Bundeswehrführung im Zeitalter des Ost-West-Konflikts nachzuvollziehen. Die Perzeptionsverläufe sollen in den vielfältigen Wechselbeziehungen zu Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Technik beleuchtet werden. In einem interdisziplinären, epochenübergreifenden und vergleichenden Ansatz fragt die Untersuchung nach Einheitlichkeit, Kontinuität und Wandel sowie Interessenleitung in den Denkmustern der Militärelite. Die Theorie zum Phänomen "Kriegsbild" bildet dabei den methodischen Rahmen.

Forschungsinteressen
Mentalitätsgeschichte, Erinnerungskultur, Ideengeschichte, Operationsgeschichte, Militärhistorische Geländebesprechungen

  Florian Reichenberger

Ausgewählte Veröffentlichungen

Die Schlacht von Verdun in der deutsch-französischen Erinnerungskultur. In: Militärgeschichte. Zeitschrift für historische Bildung, Heft 1/ 2016, S. 10-13

Tagungsbericht "Guerres futures, guerres imaginées: vers une histoire culturelle de l`avant-1914. Colloque international co-organisé par le Centre International de Recherche de l`Historial de la Grande Guerre et l`Institut historique allemand", 9. November 2011, Péronne und 10. November 2011, Paris. In : Militärgeschichtliche Zeitschrift, 71(2012), Heft 1, S. 87-92.

Die Schlacht von Verdun in der deutsch-französischen Erinnerungskultur. Magisterarbeit, Universität der Bundeswehr Hamburg, 2003